Die ersten Briefmarken wurden noch umständlich mit der Schere ausgeschnitten, eine Zähnung gab es damals noch nicht. Eine Vereinfachung sollte der Durchstich sein, hierbei wurden die Marken (maschinell) durchstochen. Die Qualität bei der Trennung durchstochener Marken war allerdings häufig so schlecht, daß das Durchstechen nach kurzer Zeit fast vollständig von der Zähnung, wie wir Sie auch heute noch verwenden, verdrängt wurde.
Man unterscheidet 3 Zähnungsarten:
Linienzähnung Der Bogen wird beispielsweise erst waagerecht, dann senkrecht immer als Linie durchstochen, diese Zähnungart kann meist recht einfach an den unregelmässigen Eckzähnen erkannt werden.
Kammzähnung Hierbei werden jeweils eine waagerechte sowie beide senkrechte Seiten der Marke gezähnt, die Ecken sind hierbei nahezu identisch.
Kastenzähnung
Bei der Kastenzähnung werden alle Seiten aller Marken auf einem Bogen in einem Durchgang gezähnt, hierbei gibt es keinerlei Unregelmässigkeiten bei der Zähnung - Wird häufig bei Blockausgaben genutzt.
Zähnungen unterscheiden sich aber auch in der Größe, hier kommt die Zähnungszahl ins Spiel, die am einfachsten mit einem Zähnungsschlüssel (erhältlich im Briefmarkenfachhandel) bestimmt werden kann. |